| DPSG » Pfingstlager 2005 |
Pfingstlager 2005
07.09.2005 - 17:14 von Florian
Pfingstlager der Pfadfinder

„Steinzeit-Wochenende mit Überraschungen“
Quickborn/Halstenbek. Das diesjährige Pfingstlager der Pfadfinder war ein
ganz besonderes. Zum ersten Mal fuhren der Quickborner „Stamm“
gemeinsam mit der Halstenbeker „Siedlung“ an den Plöner See.
Unter der Lagerleitung von „Lui“ (Ludger Ecke, Quickborn) machten sich
104 DPSG-ler am Freitag auf den Weg. Davon waren 81 Kinder im Alter
von 7-16 Jahren und 23 ehrenamtliche Leiter und Betreuer. Es waren
alle DPSG-Altersstufen vertreten: Wölflinge, Jungpfadfinder, Pfadfinder
und Rover. Für die Unterbringung waren 13 Jurten, Kohten und Zelte
nötig. Hinzu kam eine Großraumjurte für die Leiterrunde und den sog.
„Mauschelpausen“ (Lagerbesprechungen).
Der ruhige Einstieg in das Lager wurde Freitagnacht jedoch jäh unterbrochen. In den frühen Morgenstunden wurde das Lagerbanner geklaut! Das saß tief
in der Pfadfinderseele. Am Samstagmorgen musste für die Räuber zum
Ausgleich eine Hängematte gebaut werden. Jetzt konnte der Bannermast
und das selbstgebaute Lagertor aufgestellt werden. Für die dann folgenden
24 Stunden hatte sich „Jogi“ (Jörg Nawrath, Quickborn) das HALQUI-Lagerspiel ausgedacht. Es stand unter dem Motto „Leben in der Steinzeit“.
An den beiden Tagen mussten viele knifflige Aufgaben gelöst werden
(Farben mischen, Bau von Pfeil und Bogen, sich über einen „Säuresee“
hangeln, Ringkampf, Amulett herstellen usw.). Das Wichtigste bei dem
Spiel aber waren die Tuks (rohe Eier). Sie waren die Nahrungsquelle für
die Steinzeitteams und mussten behütet und gegen Räuber verteidigt werden. So manches Tuk ging dabei in der Hand oder in der Hosentasche zu Bruch. Dabei haben alle sehr viel Spaß gehabt.
Gegen Abend stand der Pfingstgottesdienst auf dem Programm. Passend zu Pfingsten stand die hl. Messe unter dem Leitthema „Lasst Euch anstecken“.
Die beiden Geistlichen, Pfarrer Guttmann, Quickborn und Pfarrer
Mecklenfeld, Halstenbek waren eigens nach Plön gereist, um die Kinder im Lager zu besuchen. Natürlich waren Sie nicht mir leeren Händen gekommen.
Am Sonntagnachmittag ging es dann ab auf den Plöner See. Die mit gebrach-
ten Kanus waren heiß begehrt. Der darauf folgende Abend war für viele
Pfadis ein wichtiger und ergreifender Tag. Viele der Kinder legten bei Feuer-schein für die nächst höhere Altersstufe das Pfadfinderversprechen ab und
waren darauf mächtig stolz.
In der darauf folgenden Nacht machten sich die ältesten Halstenbeker
und Quickborner Pfadis auf den Weg, um bei einem anderen Pfadfinderlager das Banner zu entwenden .... und sie hatten Erfolg. Am Montagmorgen
musste dann der befreundete Stamm aus Ahrensburg sich dazu hingeben und
das Banner gegen „köstliche Naturalien“ auslösen. Danach wurde das Lager wieder abgebaut und es ging wieder zurück in die Heimatgemeinden.
Beide Pfadfindergruppen freuen sich jetzt schon auf ein Wiedersehen 2006, wenn es dann mit dem Diözesanverband Hamburg in ein Großlager geht.
DPSG „Digna Ochoa“ Quickborn DPSG Halstenbek
Wolfgang Verheyen Niclas Lüdemann
|
|
|